Karl Schoger wurde bei der Jahreshauptversammlung am 10.03.1990 zum 1. Obmann gewählt. Einher ging eine Verjüngung der Vorstandschaft, sodass auch neue Impulse gesetzt werden konnten.
Als Nachfolger von Hermann Stützer galt es, sein Erbe und das blühende Vereinsleben fortzuführen aber auch die Wanderhütte zu erhalten und zu bewirtschaften. Hierzu wurden Silvester- und Faschingsveranstaltungen sowie Weinfeste veranstaltet. Diese Feste schliefen später aufgrund zu geringer Nachfrage leider wieder ein.
Er hat sich in verschiedenen Funktionen im Vereinsleben eingebracht. Als Kassier von 1987 bis 1990 tätig und von 1990 bis heute als 1. Obmann trägt Karl Schoger die Geschicke des Vereins.
1990 - als neu gewählter Marktgemeinderat und Obmann - war das erste Ziel, die sanitären Anlagen in der Radspitzalm zu verbessern. Es entstand der Plan, eine Kläranlage in Mittelberg zu bauen. Allerdings dauerte es neun Jahre, bis die neu erschaffene Kleinstkläranlage ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Im folgenden Jahr 2000 wurde auch der Neubau des Toilettenanbaus der Radspitzalm fertig gestellt.
Aufgrund des anstehenden 75-jährigen Jubiläums im Jahre 2000 wurde vorher eine Neugestaltung des Festplatzes vorgenommen sowie die Auffahrt mit einer Natursteinmauer versehen. Eine Panoramatafel wurde am Fuß der Radspitze aufgestellt und das Buch „Geschichten rund um die Radspitze“ herausgebracht. Auch war die Ortsgruppe durch die Einrichtung einer eigenen Internet-Homepage ab sofort im World-Wide-Web präsent. Erstmals wurden im Jahre 2000 auch Bergwanderungen in den Alpen organisiert, die bis heute jedes Jahr stattfinden. Im Herbst 2000 konnte man auch die Eröffnung des renovierten Radspitzturmes unter den Augen des Hauptvereinsvorsitzenden Robert Strobel vornehmen.
Im Jahr 2001 feierte Seibelsdorf sein 875 jähriges Dorfjubiläum mit einem historischen Dorffest. Hierzu organisierte er einen Marktlauf. Es folgte im Jahr 2002 der Anschluss der Küche am bestehenden Abwasserkanal der Kläranlage und die Fertigstellung einer Stahltreppe auf dem Radspitzareal, um hier erstmals einen Berggottesdienst abhalten zu können.
Seine Vorliebe für den Wintersport war es, nach dem Verkauf des ausgedienten Motorschlittens im Jahr 2003 die Anschaffung einer Pistenraupe vorzunehmen, um so für die Langläufer bessere Voraussetzungen zu schaffen.
2004 feierte man das 25 jährige Jubiläum der Radspitzalm und im darauf folgenden Jahr 2005 das 50 jährige Bestehen des Radspitzturmes.
Durch die verbesserten Loipenbedingungen und nach einer Erweiterung des Loipenwegenetz wurde 2005 erstmals ein Volksskilanglauf durchgeführt. Im folgenden Jahre 2006 wurde diese Veranstaltung in größerem Stil und mit großem Erfolg als „1. Oberland-Radspitz-Skilanglauf“ mit über 120 Teilnehmern aus ganz Deutschland ausgerichtet.
Aufgrund des Neubaues einer Garage für die Pistenraupe wurde im Jahre 2006 das Radspitzareal neu vermessen und im Folgejahr für mehr Platz ausgebaut.
Am 1. Mai 2008 wurde Karl Schoger im Rahmen des traditionelle Bergfests für sein ehrenamtliches Engagement und als Anerkennung seiner Verdienste das Ehrenzeichen des Frankenwaldvereins in Silber verliehen.
Im April 2009 wurde er in Rahmen der Hauptversammlung des Frankenwaldvereins in Presseck zum Hauptwanderwart gewählt.
Erstmals wurde auch im Jahre 2009 eine Nordic-Walking-Veranstaltung mit durchgeführt mit über 100 Teilnehmern.
Es folgten im Jahre 2011 im April, in der Hauptversammlung in Lichtenberg die Verleihung des goldenen Ehrenabzeichen und im November in Kronach die Überreichung der "Dr. Oskar Köhl Medaille".
Auch wurde im Jahre 2011 die Dorferneuerung in Mittelberg durchgeführt, indem vieles neu Gestaltet wurde, wie die Parkplätze, der Hang mit einer Gabionenwand befestigt und einer Treppe zur Radspitzalm.
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Vorstandschaft

